Das neue Mentoring-Programm des VDT geht in die erste Runde
Am 1. September 2026 startet die erste Runde des neuen VDT-Mentoring-Programms. Nach der Anmelde- und Matchingphase konnten wir 20 Tandems aus Mentor*innen und Mentees zusammenstellen. Sie werden sich bis zum 15. Juli 2027 regelmäßig austauschen und ihre Zusammenarbeit eigenverantwortlich gestalten. Ziel des Programms ist es, den persönlichen und beruflichen Austausch zwischen erfahrenen Kolleg*innen und Berufseinsteigenden sowie all jenen, die sich beruflich neu aufstellen oder umorientieren möchten, zu fördern. Im Mittelpunkt stehen individuelle Fragen, Erfahrungen aus der Praxis und der Blick über den eigenen Tellerrand. Gleichzeitig lebt Mentoring von der Begegnung auf Augenhöhe: Auch Mentor*innen gewinnen neue Perspektiven und Impulse aus dem Austausch.
VDT-Präsidentin Ulrike Anderson beschreibt diesen Gedanken in ihrer Kolumne der zweiten diesjährigen Ausgabe des VDT-Magazins so: „Meiner Erfahrung nach profitieren alle Beteiligten nachhaltig von einer solchen Verbindung – vom professionellen Austausch auf Augenhöhe bis hin zum Erarbeiten gemeinsamer Projekte.“ Im selben Beitrag schildert sie auch ihre eigenen Erfahrungen mit Mentor*innen in Deutschland, den USA und Japan und erläutert, warum persönlicher Austausch gerade in Zeiten des Wandels wichtiger denn je ist.
Da es sich um die erste Durchführung des VDT-Mentoring-Angebots handelt, wird die Saison von den beiden Initiatoren, Justus Beyer und Daniela Rieger, eng begleitet. Die Erfahrungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden sollen dazu beitragen, das VDT-Mentoring für künftige Jahrgänge kontinuierlich weiterzuentwickeln.
VDT mit vielen jungen Angeboten
Mit dem Mentoring-Angebot ergänzt der VDT seine bestehenden Formate, zu denen unter anderem die regionalen Veranstaltungen, die Fachreferate und die Tonmeistertagung gehören. Sie alle bieten die Möglichkeit, sich nicht nur fachlich auszutauschen, sondern auch ein dauerhaftes persönliches Netzwerk aufzubauen. Zusätzlich erweitert das VDT-Mentoring die verbandsinternen Angebote speziell für den Branchennachwuchs. Dies sind insbesondere die 3D-Competition für Studierende, das junge Pro-Audio-Symposium AUXeins, das Format der Schweizer Regionalgruppe zum Thema „Welche Tonmeisterin, welchen Tonmeister braucht der Markt?“, das Stipendiat für den Workshop „Mischen Impossible“ und die kontinuierliche Arbeit der Referate Nachwuchs und Aus- und Weiterbildung.
Wir wünschen allen Mentor*innen und Mentees einen inspirierenden Austausch, wertvolle Impulse und eine erfolgreiche erste Mentoring-Saison!