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Rückblick: Was hat die Zukunftswerkstatt gebracht?

Mitte November hatten sich zirka 30 Personen ein Wochenende lang die Zeit genommen, über die Situation des VDT und seine Weiterentwicklung zu diskutieren. Die VDT-Zukunftswerkstatt war von viel Engagement geprägt und hat sehr gute Ideen und Vorschläge hervorgebracht.
Nun werden Ideen innerhalb des Verbands in der Regel durch ehrenamtliche Arbeit in die Tat umgesetzt. Das ist ein großer Unterschied zum Beispiel zu Wirtschaftsunternehmen, die Personal für die Umsetzung bereitstellen können. Heute, ein Quartal später, ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Wie weit sind wir gekommen? Was wollen wir noch erreichen? Und wo suchen wir noch nach helfenden Köpfen und Händen?

Bottom-Up

Ein so großer Verband wie der VDT tut gut daran, so wenige organisatorische oder gar bürokratische Hürden wie möglich aufzubauen. Jede*r mit einer guten Idee sollte diese auch zeitnah umsetzen können. Dies geht nur mit einer flachen Hierarchie, bei der viele Projekte parallel laufen und von verschiedenen Akteuren umgesetzt werden können.
Ein ganz wichtiger Schritt in diese Richtung war bereits mit der Einführung von Detlef Halaski und Günter Eisbach als neue Regionalgruppen- und Referatskoordinatoren getan. Die beiden halten engen Kontakt mit all jenen, die auf regionaler oder auf Referatsebene eine Gruppe leiten. Informationen aus dem Vorstand oder der Geschäftsstelle, aus der Tonmeistertagungs-Planungsgruppe oder dem Bildungswerk werden über sie beide schnell verbreitet, diskutiert, vielleicht kritisiert oder weiterentwickelt. Vorschläge, Anregungen und Wünsche nehmen auch die umgekehrte Richtung. Die gesamte Kommunikation wurde dadurch bereits enorm gestärkt. Übrigens wollen wir explizit auch jedes Mitglied, das ein Anliegen an den VDT hat, ermutigen, sich ebenfalls in die interne Kommunikation einzubinden. Das Einfallstor dazu ist die Regionalgruppe oder die Geschäftsstelle.

Viele Veranstaltungen

Kommunikation ist das eine, die Umsetzung der Ideen das andere. Aber auch da hat die Stärkung der Koordinatoren-Position bereits Wirkung gezeigt. Die Anzahl der – momentan leider ausschließlich virtuell durchgeführten – Veranstaltungen hat seit Ende November stark zugenommen, so dass wir jetzt ein Terminarchiv auf der Webseite haben. Und wir sind gerade dabei, in unserer Terminliste eine neue Funktion auszurollen: Jeder neue Termineintrag kann dort in Kürze per Mausklick in den eigenen, privaten Terminkalender übernommen werden –sehr praktisch, gerade bei den aktuell sehr vielen Termineinträgen!
Überhaupt wird der Webauftritt inzwischen von vielen Händen gepflegt. Alle Ehrenamtler*innen können ihre eigenen Veranstaltungsankündigungen über einen Termin-Editor selbst hochladen. Auch haben wir eine sehr einfache Möglichkeit geschaffen, wie die Verantwortlichen eine Rundmail in ihre Gruppe schicken können. Das ein oder andere Mitglied wird es vielleicht bereits gemerkt haben, dass direkt von der Regional- oder Referatsleitung Ankündigungen im Plain-Text-Format kommen, im Gegensatz zu den HTML-Newslettern aus der Geschäftsstelle.

Erweiterte Möglichkeiten in den Gruppen

Inzwischen entwickeln die Regionalleitungen Gemeinsamkeiten für die dann individuell gestalteten Regional-Webseiten. Jede dieser Webseiten kann die eigenen Termine, sowohl die geplanten, als auch die vergangenen, anzeigen. Die Ehrenamtler*innen können dort alle für die Gruppe relevanten Informationen online stellen, sich selbst vorstellen, sogar Mitschnitte von Veranstaltungen anbieten, wie es beispielsweise in Kürze auf der Berliner Webseite zu sehen sein wird. Sobald die erste Regional-Webseite aus dem Prototypen-Stadium herausgewachsen ist, werden wir sie im Hauptmenü der Home-Page verlinken und damit für alle Web-Besucher zugänglich machen.
Zu jeder Regionalgruppe gehören auch Förderfirmen. Sie sind wichtige Unterstützer, sowohl im virtuellen Verbandsleben, als auch bei Präsenzveranstaltungen. Jede Regional-Webseite wird daher auf die Förderfirmen der Region verlinken und zeigt so ihre geographische Zuordnung zum Verband.
Die Referate Film-Fernsehen, Aus- und Weiterbildung und Arbeit, Recht, Soziales haben schon je einen Webauftritt. Sie sind zu erreichen über die Referate-Landing-Page.
Mit enormem Rechercheaufwand hat das Referat Aus- und Weiterbildung eine Hochschul-Liste online stehen. Eine Liste der Studienangeboten ist so gut wie online; da warten wir nur auf die Rückmeldung und Freigabe durch die Hochschulen.
Das Referat Arbeit, Recht, Soziales hatte früher regelmäßig Seminare an Hochschulen angeboten, die einen Einstieg in rechtliche, betriebswirtschaftliche und steuerliche Belange von Freiberufler*innen beleuchtet haben. Diese Seminare werden nun durch sechs neu produzierte Lehrvideos ersetzt. Sie sind Kennwort-geschützt und werden bereits von der Hochschule Detmold als Schulungsmaßnahme für ihre Studierenden eingesetzt.

Mitglieder und Fördermitglieder

Ganz viel Gewicht hatte bei der Zukunftskonferenz der Aspekt des Marketings. Der VDT soll nach Ansicht dieser Arbeitsgruppe nach außen hin sichtbarer werden. Das ist in einer Zeit ohne die üblichen Messen und Branchentreffs schwieriger als sonst. Ein gutes Mittel, auf sich aufmerksam zu machen, ist die Webseite. Sie soll nicht nur eine Plattform für Mitglieder sein, sondern ebenfalls eine Visitenkarte in der Branche.
Die Vorteile einer Mitgliedschaft im VDT sind auf einer neuen Unterseite zusammengetragen, ebenso wie die Vorzüge einer Förderfirmen-Mitgliedschaft. Wir tragen inzwischen alle Termine, auch rein interne, in unserer Terminlinste online ein und zeigen damit auch nach außen, wie aktiv der Verband ist.
Durch unsere engen Kooperationen mit befreundeten Verbänden und mit unseren Förderfirmen haben wir es geschafft, dass unsere Webseite breit vernetzt ist. Dadurch wird sie bei branchenrelevanten Anfragen sehr weit oben gelistet und interessierte Webbesucher werden auf uns aufmerksam gemacht. Auch die ohnehin bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 gestarteten Social-Media-Aktionen auf Instagram und Facebook sorgen für eine breitere Aufmerksamkeit in der Branche. Wir sind da auf einem guten Weg, aber jeder weitere Link, jedes Teilen und Posten ist hier sehr willkommen!

Die Idee ist da – und jetzt?

Wie entsteht eigentlich im VDT ein Projekt? In der Regel kommt aus der Mitgliedschaft oder dem Ehrenamt eine gute Idee. Diese wird dann an die Regionalleitungen, die Koordinatoren oder die Geschäftsstelle weitergegeben. Meist läuft das ganz unbürokratisch über ein schlichtes Telefonat, in dem sich dann ganz schnell neue Anknüpfungspunkte finden. Wer kann das Projekt unterstützen, welche Expert*innen sollten eingebunden werden? Wie kann die Idee organisatorisch und technisch umgesetzt werden? Was wird es kosten und wie finanzieren wir es? Auf diese Fragen finden wir zusammen fast immer Antworten, und schon kann es an die Umsetzung gehen. Unser Credo: Wer eine Idee und Interesse an deren Umsetzung hat, wird von einem großen Team breit unterstützt, und zwar sowohl in technischer Hinsicht, also auch mit Networking und Expertenwissen.

In den Startlöchern

Eine ganze Menge an Ideen ist jetzt kurz vor der Fertigstellung. Wir wollen die Geheimnisse noch nicht lüften, aber soviel ist klar: Das Jahr 2021 wird ein Feuerwerk an neuen Umsetzungen! Wenn wir in erneut einem Vierteljahr Bilanz ziehen, dann wird die Liste der Aktivitäten und Entwicklungen des Verbands mindestens nochmal so lang wie heute sein. Ein wirklich beachtliches Ergebnis aus der ersten, und bloß zweitägigen, Online-Zukunftswerkstatt des VDT.


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