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ICSA 2019: Programm ab August online / Ticketverkauf gestartet / Große Themenvielfalt

Die Technische Universität Ilmenau und ihr Institut für Medientechnik laden vom 26. bis 28. September zur fünften ICSA (Internationale Konferenz für Spatial Audio). Die von der TU Ilmenau in Kooperation mit dem Verband Deutscher Tonmeister e. V. (VDT) ausgerichtete und vom Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) unterstützte Konferenz widmet sich spezialisierten Audiolösungen für virtuelle, erweiterte sowie gemischte Realitäten unter der Maßgabe eines multidisziplinären thematischen Fokus. Die ICSA 2019 bringt dabei sowohl Entwickler, Wissenschaftler, Nutzer als auch Content-Ersteller zum Zweck grenzübergreifender Kooperation und eines außergewöhnlichen audiotechnischen Austauschs an einem Tisch zusammen.

„Ich freue mich sehr, dass wir als TU Ilmenau die Tradition der ICSA des VDTs weiterführen dürfen. Nach den letzten beiden Malen in Graz ist dies eine große Herausforderung“, kommentiert ICSA-Organisator Stephan Werner von der TU Ilmenau. „Wir adressieren mit der 5. ICSA aktuelle Themen im Bereich räumliches Audio mit einem speziellen Fokus auf VR und AR. Auch dieses Jahr wird es Beiträge nicht nur aus dem Bereich der Wissenschaft, sondern vor allem auch aus Bereichen der Anwendung und Content-Erstellung geben.“

Die Konferenz bietet ein zweieinhalbtägiges Programm aus inspirierenden Vorträgen und Posterpräsentationen aus den Bereichen Entwicklung und wissenschaftlicher Erforschung technischer Systeme und Anwendungen. Alle Themenbereiche werden um praktische Workshops und Audiovorführungen ergänzt. Zusätzlich abgerundet wird die Konferenz durch einen Ausstellungsbereich mit hochkarätigen Unternehmen der Pro-Audio-Branche, welche über die gesamte Zeit mit ihren Produktspezialisten vor Ort sein werden.

Ein weiteres Highlight stellt die Austragung der Student 3D Audio Production Competition dar, deren Ergebnisse im Rahmen der ICSA 2019 bekanntgegeben und auch präsentiert werden. Der diesjährige Wettbewerb umfasst die Kategorien Contemporary / Computer Music, Audio Drama / Documentary / Soundscapes sowie Music Recording.

„Die Student 3D Audio Production Competition findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge statt“, ergänzt Organisator Matthias Frank vom Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz. „Bisher hat sich die Anzahl an Einreichungen mit jedem Jahr vergrößert. Dieses Mal gibt es insgesamt 33 Einreichungen in drei Kategorien. Alle Einreichungen werden aktuell von 3 der 15 internationalen Gutachter*innen beurteilt. Die drei besten Einreichungen pro Kategorie kommen dann zum Finale auf die International Conference on Spatial Audio. Als Produktionsformat für den Wettbewerb wurde Ambisonics gewählt, weil es viele freie Werkzeuge biete, sowie eine große Flexibilität für die Wiedergabe auf unterschiedlichen Systemen.“

Auch die Praxis wird bei der ICSA nicht zu kurz kommen. Ein Highlight wird ein Live-Mitschnitt eines eigens dafür organisierten Konzertes sein: Kantor Hans-Jürgen Freitag der Stadtkirche St. Jakobus in Ilmenau dirigiert am 27. September Werke für Chor, Blockflöte, Cembalo und die große Walcker-Orgel. Das Konzert stellt dabei die Meditationsmusik „Golgotha“ aus der Feder des zeitgenössischen Komponisten Günther Berger Seite an Seite mit Werken von J. S. Bach.

Das komplette Programm zur ICSA 2019 wird ab Mitte August über die offizielle Website der Konferenz bekanntgegeben. Tickets sind ab sofort über einen hinterlegten Link auf der Seite zu erwerben.

Die ICSA wird in englischer Sprache gehalten.

Hier können Sie die Meldung als PDF oder als gezipptes Word-Dokument herunterladen.


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